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Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing.
Matthias Angerhausen (SFI/EWE/IWE)

Geschäftsführer
+49 151 58821528
angerhausen@fef-aachen.de

Wissenschaftlicher Forschungspartner

WIG- und Plasmaschweißen: Qualität und Prozesssicherheit nutzen, Wirtschaftlichkeit erhöhen

Beim WIG-Schweißen (Wolfram-Inert-Gas-Schweißen) schmilzt ein Lichtbogen zwischen dem Werkstück und einer Wolframelektrode das Werkstück auf. Die Zuführung eines unter Umständen erforderlichen Zusatzwerkstoffs lässt sich unabhängig vom Energieeintrag einstellen. Beim Plasmaschweißen wird der Lichtbogen zusätzlich durch eine Düse sowie einen Strom aus sogenanntem Plasmagas eingeschnürt und damit fokussiert. Dadurch weist der Lichtbogen eine höhere Energiedichte auf als beim WIG-Schweißen. Das Schmelzbad wird in beiden Fällen durch inertes Schutzgas geschützt.

Qualität und Prozesssicherheit nutzen

Bei beiden Schweißverfahren wird eine sehr gute Qualität der Schweißnähte erreicht. Sie sind für eine Vielzahl von Werkstoffen einsetzbar und bieten eine sehr hohe Prozesssicherheit.

Wirtschaftlichkeit erhöhen

Allerdings erreicht das WIG-Verfahren nur vergleichsweise niedrige Schweißgeschwindigkeiten. Auch die geringe Abschmelzleistung führt dazu, dass für viele Einsatzgebiete andere Schweißverfahren wirtschaftlicher sind.

Wenn aufgrund der Stärken des Verfahrens in Qualität und Prozesssicherheit das WIG-Schweißen jedoch das Verfahren der Wahl ist, arbeiten wir daran, den Prozess auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu optimieren. Durch die Wahl der Parameter, gepulste Verfahren, Kalt- oder Heißdrahtzufuhr gelingt es uns, Qualität, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

Mit Plasma auch dickere Bleche schweißen

Durch den beim Plasmaschweißen stärker fokussierten Lichtbogen lässt sich ein tieferer Einbrand erzeugen. Dadurch können dickere Bleche als beim reinen WIG-Verfahren in einer Lage geschweißt werden.

Dies erfolgt normalerweise mit dem Stichlochschweißen. Der Aufwand für die Nahtvorbereitung sinkt dabei erheblich, was dem Plasmastichlochschweißen in der Gesamtbetrachtung zu einer vergleichsweise hohen Wirtschaftlichkeit verhilft.

Die Stärken des Plasmaschweißens gehen mit einer höheren Komplexität des Schweißprozesses einher. Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir die Anforderungen der Fügeaufgabe und optimieren die Parameter hinsichtlich Qualität, Prozesssicherheit und Effizienz.

Nickelbasislegierungen ohne Heißrisse schweißen

Nickelbasislegierungen haben eine gute Korrosions- und Hochtemperaturbeständigkeit. Daher werden sie unter anderem im Rohrbau und beim Bau von Turbinen immer häufiger eingesetzt. Beim Schweißen von Nickelbasislegierungen besteht allerdings oft ein erhöhtes Risiko von Heißrissen. Die Herausforderung besteht darin, diese Heißrisse zu vermeiden und so eine fehlerfreie Schweißnaht zu erzielen.

Der WIG-Kaltdraht-Prozess eignet sich für diese Aufgabe sehr gut und wird vielfach in der Industrie eingesetzt. Ist beim Schweißen der Nickelbasislegierungen eine höhere Wirtschaftlichkeit gefragt, kommen auch geregelte MSG-Kurzlichtbogenprozesse in Betracht. Auch der bei unserem Forschungspartner ISF entwickelte UP-Kaltdrahtprozess bietet sich als sehr wirtschaftliche Alternative an. Gemeinsam mit dem ISF führen wir diese Prozesse in Ihre Produktion ein, um eine bestmögliche Qualität Ihrer Schweißnähte an Nickelbasislegierungen sicherzustellen.

FEF Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft Fügetechnik
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